Verbundenheit – Der kraftvolle Schlüssel zu Dir selbst und anderen!
- 25. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 3 Tagen

Als Mentorin besteht ein Teil meiner Arbeite darin dem nicht gleich Offensichtlichen auf den Grund zu gehen. Zu ergründen, warum eine Situation ist, wie sie ist. Und was alle Beteiligten und in meiner Selbstbetrachtung ich selbst dazu beigetragen habe. Der Zustand, der mich zu einer tieferen Betrachtung eingeladen hat, ist die Verbundenheit. Verbundenheit ist für mich existenziell. Dabei geht es für mich grundlegend um die Verbundenheit mit mir selbst. Was heißt, ich bin mit mir verbunden, wenn ich wahrnehmen kann, wie es mir gerade geht und was ich brauche und vielleicht auch, noch tiefer angesetzt, welche Motivation ich gerade habe, etwas zu sagen oder zu tun. Das hilft mir auch mich selbst besser kennenzulernen, zu entfalten und für mich die Verantwortung übernehmen zu können.
Ich beobachte, dass Verbundenheit auch in Gesprächen und im Umgang mit anderen sehr hilfreich ist. Aus meiner Sicht hört dort, wo im Gespräch nur Meinungen vertreten werden, die Verbundenheit auf. Ich fühle mich in solchen Situationen und vielleicht kennst Du das auch, irgendwie unbefriedigt zurückgelassen. Denn Meinungen trennen, die nicht mit Kooperation oder dem Wunsch nach dem gegenseitigen Verstehen gepaart sind. Auch deswegen, weil sind meist keine Lösungen enthalten. Lösungen sind Türöffner Sie können einen neuen Raum öffnen und ein Miteinander ermöglichen. Nicht selten, wenn auch es nicht immer so benannt wird, geht in vielen Gesprächen darum, Opfer oder Täter auszumachen und damit hört die Verbundenheit dann garantiert auf. Denn wenn ein Opfer die Bühne des Lebens betritt, muss unweigerlich auch ein Täter die Bühne betreten. Wohin das führt, ist überall zu sehen. Dazu kommt, dass wir uns aus dieser Perspektive heraus automatisch im Reich der Bewertung und der Trennung befinden. Damit unweigerlich gepaart, erscheinen Kampf- und Verteidigungsmechanismen wichtig und berechtigt zu sein. Die wieder verbindende Frage könnte hier sein: Welche Erlebnisbereitschaft bringe ich in diese Situation mit oder welchen Anteil habe ich daran? Und ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, wenn ich ganz ehrlich bin, finde bei mir selbst immer eine Bereitschaft und sei es auch „nur“ einen Widerstand.
Erkenne Verbundensheitskiller Ein weiterer Verbundenheitskiller ist es, eine Aufgabe zu haben, eine Mission zu verfolgen oder wenn ich mich in einer bestimmten Rolle sehe. Ich bin dann mit meiner Mission verbunden, aber nicht mit mir selbst und schon gar nicht mit dem anderen. In diesen Fällen schaue ich nicht mehr nach rechts oder links, sehe nicht mehr was vielleicht wirklich gefragt ist oder wozu mich genau diese Situation einlädt. Verpasse oder übersehe vielleicht sogar Entwicklungen, die bereits in Gang sind.
Spannend war für mich auch zu erkennen, wenn ich mich im Recht fühle, verliere ich meine Verbundenheit. Wenn ich im Recht bin, muss es jemand anderer zwangsläufig Unrecht haben. Und worum geht es mir dann eigentlich? Im Recht sein, ist der Bruder oder die Schwester von falsch und richtig sein.
Jeder Mensch tut immer sein Bestes Das bringt mich zu meiner letzten Betrachtung. Wenn ich jemand anderem etwas unterstelle möchte, dann das, das der Mensch genau jetzt gerade, so wie er oder sie ist, sein Bestes gibt und das gerade sein Beitrag ist, den er oder sie geben kann. Und in dem ich es schreibe merke ich, wie oft mir dies noch nicht gelingt. Wie oft es vielen Situationen meine Aufgabe ist, meine Perspektive zu wechseln und in wirkliche Akzeptanz zu gehen. Letztlich heißt wirkliche Akzeptanz, nicht das ich mit allem einverstanden sein muss, sondern nur das ich Raum geben kann für das, was eh gerade passiert und sich mir in dem Moment zeigt.
Und wenn Raum für alles da ist, dann ist Verbundenheit da, weil nichts ausgeschlossen wird, erst dann kann maßgeblich Veränderung geschehen. Ich lade Dich ein mit Dir in Kontakt zu sein und Deine Verbundenheit mit Dir zu spüren und zu stärken. Verbunden kannst Du trainieren! Mache Dir so oft es geht bewusst, was Du fühlst und brauchst und erlaube Dir das auch zu kommunizieren. Das stärkt nicht nur Dein Gefühl für Dich selbst, sondern ist auch ein echter Meilenstein in Deinen Beziehungen.
Einladung
Wenn es Dir noch schwerfällt, Du selbst zu sein oder Du Dir noch mehr Selbstentfaltung wünscht, lass uns gemeinsam bei einem kostenfreien Kennenlerngespräch klären, wie ich Dich unterstützen kann. Ich freue mich auf unsere Begegnung.




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